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Vita – Die existenzielle Kynologin

Vom Hundesport durch die Schere zurück zur existenziellen Kynologie.


Nach gut 30 Jahren Praxis am Wasser und am Trimmtisch ist es an der Zeit, den Schwerpunkt zu verlagern und meine Erfahrungen auf einer tieferen, existenziellen Ebene zu betrachten. Ich bin NHD, existenzielle Kynologin – das war ich immer. Meine aquatische Perspektive und 30 Jahre Blick durch die Schere wollen verarbeitet werden – im Kontext der großen Fragen, die mich bewegen. Hundepflege und Wasserarbeit sind wie ein Prisma: Sie zeigen die Welt im Brennglas, von Vereinskonflikten bis zu gesellschaftlichen Dynamiken.

Meine Gedanken wachsen wellenförmig, vom Kleinen ins Große. Dabei sehe ich: Viele Probleme entstehen durch fehlende Verbindungen – zu uns selbst, zu anderen, zur Natur. Die Wissenschaft liefert gerade faszinierende Paradigmenwechsel, die uns neu denken lassen. Es ist Zeit, diese Verbindungen zu stärken – für uns und kommende Generationen. Dafür habe ich einen neuen Raum geschaffen: Meine Website. Hier setze ich mich mit diesen Themen auseinander, suche Antworten und lade euch zum Austausch ein. Schaut vorbei – ich bin gespannt, was wir teilen!

„Die Kynologie ist für mich nicht mehr nur Praxis, sondern ein Prisma für existenzielle Fragen.“

Geboren 1970 in Mülheim an der Ruhr, wurde ich schon früh durch Neufundländer geprägt, die Ende der 1970er Jahre in mein Leben traten und mich seitdem begleiten. Nach dem Abitur absolvierte ich eine Ausbildung in einem Hundesalon und übernahm diesen später. Die Beobachtung der Hunde „durch die Schere“ schärfte mein Verständnis für die evolutionär bedingten Unterschiede in Struktur und Funktion des Fells.

Mein Wissensdurst führte mich zu einem Studium der Geologie, Psychologie sowie Sozial- und Erziehungswissenschaften. Mein beruflicher Ausflug in die Philatelie schulte mein Auge in kleinster Mustererkennung. 1998 schloss ich mein Studium der Tierpsychologie mit dem Schwerpunkt Ethologie ab.

Nach drei Jahrzehnten intensiver Wasserarbeit, die mich durch verschiedene Funktionen bis hin zur Leistungsrichterin prägte, habe ich dieses Kapitel der aktiven Vereinsarbeit – abseits meiner Tätigkeit als Richterin – weitestgehend abgeschlossen. Als „existenzielle Kynologin“ nutze ich heute meine Erfahrung aus Geologie, Psychologie und der langjährigen Arbeit mit Hunden, um als Autorin die Mensch-Hund-Beziehung als Spiegel für gesellschaftliche und evolutionäre Herausforderungen zu reflektieren.

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